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Luigi
Granetto
(Rovereto 1950) ist intensiv im Bereich Literatur, Essays und Poesie tätig.
Als schriller Erfinder von innovativen Verlagsformen (unter diesen
erinnern wir uns an Lato Side), hat er auch einen bedeutenden Beitrag zu
Forschungen der interdisziplinären Aspekte der Künste geleistet,
speziell im Bereich Musik und Theater. In seiner Rolle als unruhiger und märchenhafter
Maler hat Granetto zahlreiche Individual- als auch Gemeinschafts-
Ausstellungen in den bedeutendsten italienischen und internationalen
Galerien organisiert. 1987 aus Anlass des Debüts der Oper „Genesi”
von Franco Battiato im Teatro Reggio in Parma bot er 7 der Weltschöpfung
gewidmeten Großgemälde dar. 1995 stellte er im Spazio Ansaldo in Mailand
sein Projekte für das Konsortium Replastic vor. 1999 malte Granetto einen
Zyklus von 100 der Modewelt gewidmeten Kunstwerken und präsentierte
einige davon im Jahr 2000 in der Galerie Vittorio Emanuele in Mailand,
andere im Spazio Oxus. Im Juni 2005 stellte er seine Kunstwerke mit Pesce
und Lodola im Zuge der interdisziplinären Veranstaltung „Dreamers of
Colors/Arte e Musica“ im Museum der Burg Estense in Ferrara dar. Einige
Einzelausstellungen: in Rom in der Gradiva der Gebrüder Russo, in Mailand
im Daverio und der Steccata, in Neapel in der Galleria L’ Opera, in Zürich
in der Tan. Einige Gemeinschaftsausstellungen: in New York für die
Colombiadi, in Rom im Palazzo Ruspoli, in Bologna in der Artefiera, in
Mailand im Miart, im Gallarate und im Museo d’ Arte Moderna.
Granetto
verbindet sich selbst mit der speziellen lateralen Ausdrucksfähigkeit,
welche sich in der materiellen Vollkommenheit der großartigen Venezianer
Malerschule manifestierte. Diese beeinflusste mehr oder weniger direkt die
Spanische Malerschule, von Greco bis Picasso, von den Flemmings, den französischen
Impressionisten, deutschen Impressionisten bis hin zu der komplexen
Erfahrung von Turner und Bacon. Diese Art der Malerei beendete den
Einfluss von jeglichem theologischen oder idealistischen Absolutismus in
der Beziehung von Materie und Geist, egal ob aus der römisch-humanistischen
Tradition entwickelt, von Pompei bis Pontormo, wieder aufgenommen durch
die stark von Programmierung motivierten Malerei, beispielsweise die
Metaphysik von De Chirico, der Surrealismus von Ernst, die Soziologie von
Sironi oder Leger, bis hin zum gegenwärtigen Phänomen des amerikanischen
Hyperrealismus oder des italienischen Anachronismus; oder hat sich auch
entwickelt aus dem Umgang mit der kartesianischen mechanischen Mentalität,
treu der utopistischen Idee des unendlichen zukünftigen Fortschritts, wie
das Phobie-Gleichgewicht von Mondrian, der nihilistische Konzeptionalismus
von Duchamp, etc.
Diese
Art der Malerei entflieht im Prinzip jeglicher Zentralisierung, welche
sich zwischen ihr und der Welt zu etablieren sucht; ein extrem mobiles
System, dadurch in der Lage sich selbst in einer fortlaufenden Schichtung
von Erfahrungen und Veränderungen zu erneuern, sowohl intern als auch
extern. Die
in dieser Art der Malerei wieder zu erkennenden Kennzeichen sind folgende:
das Bild versucht ständig von sich selbst zu entfliehen,
unkontinuierliche und vibrierende Farben, niemals bestimmt, entrücktes
Licht in der strengen Beziehung zu seinen Schatten. Es ist die Materialität
welche die Subjektivität des Manipulators konditioniert, ein symbolisches
System konstruiert wie eine von Bach´s Kompositionen, in welchen die
Variationen des formalen Schemas wichtiger sind als das Schema selbst.
Eine idealistische Tendenz ist immer bereit Zweifel zu klären, die andere
Seite der Medaille wahrzunehmen, sich selbst zu enthüllen. Ein Umfang der
nicht auf ein spezielles historisches Zeitalter oder auf
Aufzeichnungs-Bedarf zu reduzieren ist.Eine erlittene und akrobatische
Resonanz mit Zivilisations-Mutationen und schlussendlich rhetorisch tief
greifenden Irritationen.
Es
schrieben über ihn: Fortunato Bellonzi,Vito Apuleio, Renato Civello,
Giorgio Trevisan, Silvia Evangelisti, Alessandro Masi, Giuseppe Battaglia,
Paolo Levi, Riccardo Notte, Giuliana Videtta, Carmine Benincasa, Nicola
Scontrino, Francesca Bonazzoli, Ferruccio Ulivi, Alessandra Ottieri,
Cecilia Gatto Trocchi, Daniele Oppi.
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Einzelausstellungen
Galleria
La Scaletta - Castiglioncello 1971
Studio d'Arte Giovanna Gamberini Rom 1983
Galleria Paesi Nuovi - Rom 1984
Galleria La Gradiva - Rom 1986
Galleria La Steccata - Parma 1987
Galleria E5 - Verona 1987
Palazzo Boncompagni - Rom 1990
Galleria Daverio - Mailand 1991
Galleria La Steccata - Punta Ala 1991
Galleria la Conchiglia - Capri 1991
Galleria L'Opera - Neapel 1992
Arte Fiera - Bologna 1993
Galleria La Steccata, Mailand 1993
Boutique Wazoo - Rom 1994
Associazione Utopia - Rom 1994
Miart - Mailand 1994
Galleria
Tan - Zürich 1994
Galleria Brà-Italarte - Verona 1995
Spazio Oxus, Mailand 2000
Einzelausstellungen
auf öffentlichen Plätzen
Chiesa
di S.Tiburzio - Parma 1987
Piazza Matteotti - Modena 1992
Palazzo Arese - Mailand-Robecchetto 1993
Cascina del Guado - Parco del Ticino 1993
Chiesa di San Bernardino - Sedriano 1993
Spazio Ansaldo - Mailand 1995
Triennale - Mailand 1995
Gemeinschaftsausstellungen
in Galerien; Ausstellungen und Museen
Galleria
La Gradiva - Montecatini 1987
Galleria La Gradiva - Rom 1988
Galleria La Gradiva - Forte dei Marmi 1989
Studio Val Cervo - Rom 1990
Torre Pallotta - Altornonte 1991
Arte
In Linea - Osimo 1992
Le Colombiadi - New York 1992
Museo d'Arte Moderna - Gallarate 1993
L'Opera delle Opere -
Sedriano 1993
Palazzo Ruspoli - Rom 1993
Arte Fiera - Bologna 1994
Sala Consigliare - Canegrate 1994
Expo Arte - Montichiari 1994
Galleria Italarte - Rom 1994
Museo del Castello Estense di Ferrara im Zuge der interdisziplinären
Veranstaltung "Dreamers of Colors/Arte e Moda mit Pesce und
Lodola 2005
"Ausstellung "Künstler für
das Fellbach-Haus" des kosovarischen Künstlers Dalip
Kryeziu zu Gunsten des
Fellbach-Hauses.- Stoccarda
2006a |
Hauptsächliche
grafische Aktivitäten
Illustrationen
für das "Casino dei Trapassati" von Tristan Corbiére
Ed. Stamperia
Zugna - Verona 1971
Illustrationen für "Caso" von Alis Levi Ed. Stamperia
Zugna - Verona 1971
Das Deckblatt des Edipus von Giovanni Testori. Ed. Teatro Vivo -
Verona 1973
Illustrationen der "L'Isola nella Tempesta" von Moretti
Schipa Ed.Teatro in Trastevere - Rom 1974
Illustrationen für die Lennon, Paul Simon, Francesco de Gregori
und Roberto Vecchioni gewidmeten Monografien Ed. Lato
Side - Mailand 1976
Illustrationen für "Canto alla rovescia" von Michele
Straniero Ed. Scheiwiller
- Mailand 1984
Portrait für seine Monografie von Patti Smiith, veröffentlicht
von Lato Side - Rom 1978
Deckblätter und grafische Installationen der Theater-Editionen
der Verlages Azzurro - Rom 1985
Illustrationen für das "Libro della Notte" von Giuseppe
Battaglia Ed. Marotta & Marotta - Neapel 1991
Cover printing für dasl compact Orekan - Dublin 1993
Werbeplakate für Replastic, ausgestellt in der Triennale -
Mailand 1995
Literarische
Aktivität
“Il
Polite” – Theaterstück, aufgeführt 1966 in Verona im Theater
Due Torri
“Archeologia Poetica” - Poesieband, Verona 1971
“Soliloquio in Due” - Poesieband, Verona 1971
“Il Mercurio” - Theaterstück, Verona 1976
"Renato Zero", ein den sozio-anthropologischen Texten
des bekannten Sängers gewidmetes Buch. Edizioni
Lato Side, Rom 1976, Die Monografien von “Vinicius De Moraes”,
“Luigi Tenco”, “Nino Manfredi”, “I fratelli De Angelis”,
“Ivan Graziani”, “Alan Sorrenti” – Curcio Editore, Rom
1983
“Una Voce dal Pianeta Becket” - Essay, Edizioni Azzurro, Rom
1988
“A Nord Dell'Arte” – Kunstkatalog, Mailand 1993
Er
hat als Essayist und literarischer Berater mit folgenden
Zeitschriften zusammengearbeitet: Arte e Società, Il Giornale del
Guado, Laboratorio Musica, Tuttoturismo. Darüber hinaus war er äußerst
tätig als Verleger in dem von ihm gegründeten Verlagshaus Lato
Side. Zu erwähnen sind auch die enge Zusammenarbeit mit anderen
Verlegern, unter diesen: Newton Compton, Gruppo Editoriale Fabbri,
Curcio, Saggiatore, Mondatori
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Opere 2005: Taglio
ceruleo con tensostrutturara, Maschera con
tensostruttura su rosso
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